Holzbackofen, Pizzaofen, Flammkuchenofen und Zubehör
Backen Sie mit einem modernen Holzbackofen auf gute, alte Art. Brote behalten alle wertvollen Inhaltsstoffe - und vor allem ihren einzigartigen Geschmack - und werden auf schonende Weise durchgebacken. Aber auch Pizza, Flammkuchen, Brötchen, Rollbraten und vielen anderen Leckereien verleiht traditionelles Backen im Flammkuchenofen und Pizzaofen eine unverwechselbare Note.
Ein Holzbackofen ist immer ein absoluter Blickfang und das Highlight in jedem Garten. Mit funktionalem Zubehör wie Schieber, Thermometer oder Backblech wird Ihr Holzbackofen zur kompletten Genuss-Station und zur optimalen Ergänzung für Schwenkgrill und Dreibeingrill. Wo sich früher die Dorfgemeinschaft in der Dorfmitte zum gemeinsamen Backen traf, ist Ihr Holzbackofen heutzutage der Mittelpunkt jeder Gartenparty.
Brot aus dem Holzbackofen: Grundrezept
Man nehme:
500 g Weizenmehl
Trockenhefe (eine Tüte)
Einen halben Esslöffel Olivenöl
250 ml Wasser
Zubereitung:
Vermengen Sie, unter langsamer Beigabe des Wassers, das Mehl mit der Hefe, dem Salz und dem Olivenöl. Benutzen Sie zunächst einen Kochlöffel und arbeiten Sie dann mit der Hand. Tüchtig kneten, damit der Teig elastisch wird. Die richtige Konsistenz ist erreicht, sobald der Teig sich von der Schüssel löst.
Bedecken Sie den Teig mit einem feuchten Tuch und lassen Sie ihn bei mindestens 20 °C an einem warmen Ort drei Stunden gehen.
Teilen Sie dann den Teig mit einem Teigschaber in zwei Teile. Nicht erneut kneten! Mit dem Teigschaber heben Sie die beiden Portionen aus der Schüssel. Ziehen Sie jede Teigportion vorsichtig mit bemehlten Händen zu einem länglichen Laib von ewa dreißig Zentimeter Länge aus. Legen Sie die beiden Hälften auf ein großzügig bemehltes Backblech und schlagen Sie sie seitlich ein wenig ein, ohne Druck auszuüben. Zugedeckt mit einem angefeuchteten Tuch muss der Teig erneut eine halbe Stunde gehen.
Heizen Sie Ihren Holzbackofen auf 200 °C vor. Die Backzeit beträgt 35 Minuten.
Zwiebelpizza aus dem Pizzaofen
Man nehme für den Teig:
15 Gramm Hefe
250 ml Wasser
400 g Weißmehl
Einen Teelöffel Salz (am besten Meersalz)
Ein wenig Salbei
3 Esslöffel Sonnenblumenöl
Die Hefe wird in lauwarmem Wasser aufgelöst, dann geben Sie Weißmehl, Salz und Salbei hinzu und kneten alle Zutaten gut durch. Zum Schluss das Sonnenblumenöl hinzufügen und gut einkneten. Der Teig muss danach eine halbe Stunde ruhen und reicht für ein kleines Backblech oder vier klassische, runde Pizzen aus.
Pizzabelag:
500 Gramm Zwiebeln (je nach Geschmack Gemüsezwiebeln oder weiße Zwiebeln)
3 Esslöffel Olivenöl
250 Gramm Cherrytomaten
250 Gramm Oliven
75 Gramm Kapern (oder auch nicht, nach Geschmack)
75 Gramm Parmesan oder geriebener Pecorino
5 Sardellenfilets (oder die entsprechende Menge Serranoschinken)
2 Esslöffel gehackte Petersilie
Salz
Frisch gemahlener Pfeffer
Olivenöl
Die Zwiebeln werden geschält und fein gehobelt, dann mit Olivenöl vermischt, abgedeckt und für etwa zwei Stunden ziehen gelassen. Waschen und putzen Sie die Cherrytomaten und zerdrücken Sie sie in einer Schüssel. Die entsteinten Oliven werden grob gehackt.
Belegen Sie den vorbereiteten Teig mit Zwiebeln, Cherrytomaten, Oliven, Kapern (falls gewünscht) und Käse. Dann verteilen Sie die Sardellenfilets oder den Serranoschinken auf dem Belag und streuen die gehackte Petersilie darüber. Nach Belieben salzen und pfeffern. Mit Salz sollten Sie dabei vorsichtig sein, die einzelnen Zutaten sorgen möglicherweise bereits für die gewünschte Würze. Zum Schluss noch mit Olivenöl beträufeln und ab in den Pizzaofen.
Pizza wird klassischerweise bei hohen Temperaturen von 400 bis 500 Grad nur einige Minuten lang durchgebacken. Hier zeigt sich der große Vorteil eines Holzbackofens gegenüber der Zubereitung im Küchenherd.